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Aufbruch

09.05.2026 | 19:30 Uhr
Basel, Stadtcasino

Portrait von Pierre Bleuse. Er stützt seinen Kopf auf seine Hand auf.

Der Einzelticketverkauf beginnt am 13.8.2025. Buchen Sie jetzt Ihr Abo!

Programm

Konzerteinführung Hingehört um 18.45 Uhr

Paul Hindemith (1895 – 1963)
Kammermusik Nr. 4 op. 36 Nr. 3 für Solo-Violine und grösseres Kammerorchester

Franz Schubert (1797 – 1828)
Sinfonie Nr. 8 in C-Dur «Die Grosse», D 944

Konzertdetails

Hindemith bricht in neue Welten auf, und Schubert ins Unendliche: strahlend, schwebend, verheissungsvoll, zart, überwältigend.

Spröde sei er, unsinnlich, didaktisch, neoklassizistisch. Den Vorurteilen gegenüber Hindemith begegnen wir noch immer. Warum nur? Wo er doch zugänglich und ehrlich in seiner Musik ist, herausfordernd, voller Spielfreude und Dynamik. Es war wohl tatsächlich der Nationalsozialismus mit seinem Vorwurf des linken Kulturbolschewismus, der Hindemith bis heute nachhaltig beschädigt hat und dafür sorgt, dass er nach wie vor im Konzertleben unterbelichtet ist. Wir räumen auf, endgültig! Und präsentieren den vielseitigen, tragischen, ernsten und humorvollen Hindemith. Der so viel mehr ist als ein Vorspiel zum unglaublichen Franz Schubert: eine Stunde lang C-Dur.

Das ist die Sinfonie, von deren «himmlischen Längen» Robert Schumann so schwärmte. Erst ein halbes Jahrhundert später schafften Bruckner und Mahler wieder solche Dimensionen. Es ist ein Werk wie eine Kathedrale. Und wie bei so vielen seiner Werke konnte Schubert auch die Uraufführung dieser Sinfonie nicht mehr erleben.

Leitung

  • Pierre Bleuse

    Pierre Bleuse, Leitung

Solistin

  • Vilde Frang

    Vilde Frang, Violine

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